Die Zukunft ist grün – das spürt auch der Energiesektor. Der Ruf nach grünen Energieprodukten wird immer lauter. Der Klimawandel und die Bedrohung des Planeten stellen schon lange keine Vermutung mehr dar, sondern sind bittere Realität. Das gesellschaftliche Umdenken ist spürbar und so überrascht es kaum, dass sich Unternehmen vermehrt über grünen informieren. Dabei sind auf Unternehmensseite jedoch noch einige Fragen offen. Meist glauben Unternehmen, dass eine nachhaltige Energiebeschaffung automatisch kostenintensiver ist. Dabei ist sogar das Gegenteil zutreffend – denn geht auch günstig.

Grüner Gewerbestrom im Aufmarsch

Es kann nicht länger weggeschaut werden. Nach wie vor geht ein beachtlicher Anteil der Stromgewinnung auf das Konto der konventionellen – Kohle, Erdöl und Kernenergie. Doch es scheint sich ein Bewusstseinswandel zu ergeben. Denn die hohe Medienpräsenz der Klimapolitik regt nun auch Gewerbetreibende aus energieintensiven Industrien dazu an, sich mit Ökostromalternativen auseinanderzusetzen.

Die Produktion aus erneuerbaren wie Sonnen-, Wasser- und basiert dabei auf unendlichen Ressourcen. Trotzdem sind fossile Brennstoffe nach wie vor weiter verbreitet als die erneuerbaren Energien. Aller Voraussicht nach dürfte dies nicht mehr allzu lange anhalten. Denn im Jahr 2018 hatten erneuerbare Energieträger erstmals einen Anteil von über 40 Prozent am deutschen Strommix erreichen können. Dieser Aufwärtstrend bleibt laut Experten auch in Zukunft bestehen. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, sich mit grünem Gewerbestrom zu befassen.

Beweggründe für nachhaltigen Gewerbestrom

Unternehmen können aus vielerlei Hinsicht von einer umweltbewussten Energiegewinnung profitieren. Natürlich spielt die Schonung der Umwelt hierbei eine zentrale Rolle, da die CO2 Emissionen enorm gesenkt werden. So kann sowohl im eigenen als auch im Interesse der Allgemeinheit eine Verbesserung der eigenen Klimabilanz erreicht werden.

Ein zweiter Aspekt liegt in der Außendarstellung des Unternehmens. Mit der proaktiven Entscheidung für die Beschaffung von Ökostrom kann sich ein Unternehmen als besonders umweltbewusst und innovativ positionieren. Großbetriebe können mit einem solchen Schritt den gesellschaftlichen Umbruch nutzen, einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig eine langfristige Imageverbesserung erzielen. Meist sind Unternehmen der Auffassung, dass für eine solche Win-Win Situation auch ein entsprechender Preis gezahlt werden muss. Ein Irrtum – denn ein Wechsel zu einem Gewerbestrom Ökoanbieter bietet sogar vielversprechende Einsparungspotenziale.

Mit einem Ökostromtarif Geld sparen

Die größte Hürde beim Wechsel des Stromanbieters ist die Angst vor einem Kostenanstieg. Es steht außer Frage, dass ein Gewerbestromtarif mit Öko-Option einen wertvollen Beitrag zum Schutz des Planeten leistet. Dabei kann er im gleichen Zug auch einen finanziellen Vorteil für das Ökostrom beziehende Unternehmen bedeuten.

Online Vergleichsportale bieten die Möglichkeit, den aktuellen Gewerbestrom Tarif mit den Angeboten der konkurrierenden Anbieter zu vergleichen – schnell, kostenlos und transparent. Energieversorger wie Uniper bieten beispielsweise einen Vergleichsrechner an. Mit einem solchen Stromvergleich Gewerbestrom lässt sich binnen Sekunden der potenzielle Sparbetrag errechnen. Die Wechselformalitäten regelt in den meisten Fällen der neue Energieversorger, sodass auf Kundenseite minimaler Aufwand besteht. Lediglich die Kündigung des aktuellen Gewerbestrom Tarifs ist vom Kunden in die Wege zu leiten.